Berichterstattung während des Kriegs


Beide Herausgeber berichteten in übertrieben grausamen Reportagen von den täglichen Ereignissen auf Kuba, sympathisierten mit den Kubanern und schürten den Unmut gegen die Spanier bei ihren Lesern. Unterstützt wurden die Journalisten von ihren kubanischen Kollegen, die ihnen Informationen zukommen ließen und so auf Unterstützung von Seiten der Amerikaner hofften. 1896 entschieden sich die Spanier für repressive Maßnahmen: Sie riefen die loyalen Kubaner auf, sich in Camps zu sammeln. Diejenigen, die dieser Aufforderung nicht nachkamen, erklärten sie zu Feinden. Die Bevölkerung in den Camps wurden jedoch rasch Opfer von Epidemien oder verhungerten. Auf diese Weise starben ca. 110.000 Kubaner in drei Jahren.